Thema: Erschieß‘ ihn! – Friedensarbeit und Gewaltprävention mit Jugendbanden in Südamerika
Einladung: Marco Castillo (Grupo Ceiba, Guatemala) und Professor Hartwig Weber (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
Die Ceiba ist ein heiliger Baum der Maya-Kultur, in dessen Schatten die Maya Probleme und Herausforderungen diskutierten. Für den Jugendsozialarbeiter Marco Castillo und sein Projekt „Grupo Ceiba“ ist der Baum ein Sinnbild für Dialog und offene Türen. Denn die Slums von Guatemala-Stadt, wo Grupo Ceiba arbeitet, versinken in Gewalt – so wie das ganze Land. Nach 36 Jahren Bürgerkrieg begann ein Bandenkrieg, der das Land seitdem mit Terror überzieht. Der Staat hat die Situation nicht unter Kontrolle. Die Gewalt ist in der Gesellschaft normal geworden, auch für Kinder und Jugendliche. Ihretwegen geht Grupo Ceiba mitten hinein in die Slums. Sie sind die Zielgruppe.
Auch in Kolumbien beherrscht die Gewalt das öffentliche Leben seit Jahrzehnten. Ein prekärer Mix aus Bürgerkrieg, Drogenhandel und Korruption durchzieht die Gesellschaft und auch hier machen die Verhältnisse keinen Bogen um Kinder und Jugendliche. Die häusliche Gewalt treibt viele von ihnen in die Städte, wo sie die Gewalt der Straße kennenlernen. Hartwig Weber hat in Bogotá und Heidelberg Masterstudiengänge zur Straßenkinderpädagogik begründet. Im Patio 13, dem Straßenkinderzentrum der Salesianer Don Boscos in Medellin, erteilen seine Studierenden Straßenkindern und ehemaligen Kindersoldaten Unterricht. Gewaltprävention ist eine der Grundvoraussetzungen. Denn Frieden lässt sich nur im Frieden erlernen.
Am Mittwoch, 29. Februar, stellen Marco Castillo und Hartwig Weber ihre Ansätze zur Gewaltprävention in einer gewaltsamen Gesellschaft vor. Wir möchten Sie herzlich zu den Vorträgen einladen. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 in der Unterkirche von St. Winfried. Der Eintritt ist frei.
Wir würden uns freuen, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.
Wir luden ein:
Samstag, 3. März 2012, 16.30 Uhr / Einlass ab 15.45 Uhr
St. Winfried, Sträßchenweg 3, 53113 Bonn
Benefizveranstaltung von ZONTA International Bonn-Rheinaue e.V. mit anschließendem Empfangzugunsten der Mädchenförderung in Kamuli / Uganda - ein Projekt von Don Bosco Mondo
DEUTSCHE WELLE CHOR singt * Liebeslieder der Welt *
Don Bosco Forum 2012
Don Bosco Bonn lud anlässlich des Don Bosco-Festes zum diesjährigen Don Bosco Forum ein, das am 28. Januar 2012 in der Zentrale der Deutschen Telekom AG, Friedrich Ebert Allee 140, 53113 Bonn ab 13 Uhr stattfand. Das Forum stand unter dem Thema „Unterwegs mit jungen Menschen“.
Über 33 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Sie fliehen vor Kriegen, Naturkatastrophen, Verfolgung, Hunger und Armut. Besonders junge Menschen machen sich auf den Weg, wenn ihnen in ihrer Heimat keine Perspektiven gegeben werden. In nahezu allen weltweiten Don Bosco Einrichtungen werden wir mit diesem Thema konfrontiert.
Wir kann es gelingen, diese Jugendlichen in neue Kulturen und Länder zu integrieren? Wie kann die zeit bis zur Rückkehr in die Heimat sinnvoll genutzt werden, statt im lähmenden Wartezustand zu verharren? Don Bosco Bonn lädt ein, diesen und ähnlichen Fragen nachzugehen.
Im Rahmen der internationalen Jugendkonferenz „Tolerance, Respect, Acceptance“ werden Jugendliche aus dem In- und Ausland dabei sein, die selbst Migration erlebt haben oder diesem Thema sehr nahe stehen.
Im Rahmen des Forums wurde die Situation junger Flüchtlinge in Deutschland reflektiert. Junge Menschenm, die einen Neuanfang geschafft haben, berichteten über ihre Erfahrungen . Praktische Beispiele gelungener Migrationsarbeit stellten Pater Stefan Stöhr aus München und Bruder Charles Taban aus dem Sudan vor.
Das Forum begann um 13 Uhr mit der Begrüßung und einer thematischen Einführung. Zwischen 14 Uhr und 15 Uhr berichteten P. Stöhr und Br. Charles Taban über ihre Arbeit in München bzw. im Sudan. Nach der Kaffeepause um 15 Uhr luden wir ein zu einem Erzählcafé. Um 16.15 Uhr gab es eine kurze Einlage, in der offiziell der neue Name von JUGEND DRITTE WELT e.V. vorgestellt wurde. Ab 16.30 Uhr fanden verschiedene kreative und informative Workshops statt. Das Rahmenprogramm wurde von der Tanzgruppe „Salemaleque“ gestaltet. Den Abschluß des Tages bildete um 18.30 Uhr die Hl. Messe in St. Winfried mit anschließendem Imbiss in der Unterkirche.
Wir luden ein:
Orgelkonzert am 06.02.2011, 19.30 Uhr, St. Winfried Es spielten vierhändig Georg Friedrich und Michael Gassmann Werke von W. A. Mozart und M. Wesley
Dienstag, 30.11.2010, 19.30 Uhr
Ort: St. Winfried, Unterkirche
Thema: Christen + Muslime: Wie geht das Miteinander?
Karin Kortmann Aiman Mazyek Melanie Miehl
Zu diesem Thema diskutierten am 30. November im Bonner Don Bosco Zentrum die Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Karin Kortmann, und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek.
„Es fehlt in der Gesellschaft an Solidarität, wenn es um das Menschenrecht auf Religionsfreiheit nicht nur für Christen und Juden sondern auch für Muslime geht. Weshalb steht niemand auf, wenn hier Plakate für ein Minarett-Verbot geklebt werden?“ fragte Frau Kortmann. Es gebe viel zu wenig gegenseitige Kenntnis zu den jeweiligen Glaubensinhalten und religiös-kulturellen Traditionen. Der schulische Religionsunterricht müsse da mehr tun. Christliche und muslimische Familien würden zu wenig den Kontakt miteinander suchen; das praktische „Miteinander“ müsse verbessert werden.
Der Koran „fordere die Muslime zu Respekt und Dialog mit Christen auf“, betonte Aiman Mazyek. Es gehe keineswegs um Assimilation der muslimischen Zuwanderer, sondern um eine gute Integration in die demokratisch-freiheitlich Gesellschaft ohne die eigenen Wurzeln zu verlieren. Leider gebe es paranoide Horrorvorstellungen, die den Islam als Bedrohung darstellen. Er erinnerte daran, dass die meisten Opfer islamistischen Terrors Muslime und nicht Christen sind. Deutsche Muslime hätten ebenso Sorge vor terroristischen Anschlägen, wie andere Bürger. Ein ganz schwarzer Punkt sei allerdings die Situation im Nahen Osten: Die Politisierung von Religion belaste dort massiv das Zusammenleben von Christen und Muslimen.
Die teilweise heftigen Diskussionsbeiträge der Zuhörer, moderiert von der Islamwissenschaftlerin Melanie Miehl, zeigten, dass die Frage des „Miteinanders“ nicht allein Sache von Theologen ist, sondern von Christen und Muslimen als „Dialog des Lebens und Handelns“ geführt werden müsse. In Bonn besteht beispielsweise ein Rat der Religionen, der recht erfolgreich das praktische Zusammenleben von Christen und Muslimen thematisiert um das „Miteinander“ zu verbessern und zu vertiefen. Leider war der Der Abend war leider für alle Fragen zu kurz.
Veranstalter war die Pfarrei St. Winfried, das Katholische Bildungswerk Bonn und Don Bosco Mission.
Benefizkonzert zugunsten unserer neuen Orgel
St. Winfried, 14. März 2010, 19.30 Uhr
an der Orgel: Prof. Dr. Winfried Bönig, Köln
Wir luden ein:
Benefizkonzert
Sonntag, 01.11.2009, 19.30 Uhr
Magnificat
gregorianischer Choral & Orgel
DONNERSTAG, 17. September 2009, 18.00 h
Kinder haben Rechte!
20 Jahre UN- Kinderrechtskonvention
In Zusammenarbeit mit der Prokur der Salesianer Don Boscos berichteten
Julia Burmann, Kinderrechtsexpertin (KNH) Christoph Lüttenberg, Isabel Schwedhelm
über ihre Erfahrungen und die internationalen Bemühungen über Kinderrechte in der Welt.
Brauchen Kinder Rechte? Die Vereinten Nationen haben 1989 in der„UN-Kinderrechtskonvention“ u.a. das Recht auf Bildung, Gesundheit,Spiel, Schutz vor Ausbeutung und Mitbestimmung als Menschenrechtgarantiert. Wie werden ihre Rechte in der Praxis berücksichtigt undwer garantiert ihre Einhaltung? Die Kinderrechtsexpertin JuliaBurmann (Kindernothilfe) wird in Ihrem Vortrag Anspruch undWirklichkeit der Konvention kritisch würdigen. Christoph Lüttenbergund Isabel Schwedhelm sind gerade von einem einjährigenFreiwilligendienst aus Benin und Paraguay zurückgekehrt. Sie werdenerzählen, welche Bedeu- tung die Kinderrechte in armen Ländern habenund welche Herausforderung diese für die Arbeit von Freiwilligen darstellen.
Benefizkonzert mit Dorothee Jansen
St. Winfried ludt wieder einmal ein. Diesmal wieder zu einem ganz besonderen musikalischen Erlebnis.
Dorothee Jansen, eine mittlerweile weltweit auftretende Sängerin/Sopranistin und stammend aus unserer Pfarrei, gab ein Benefizkonzert in St. Winfried.
Termin 29.04.2009, 19.30 Uhr.
Es spielten ebenfalls Hanns-Heinz Odenthal, Violine, Georg Friedrich, Cembalo, und Se won Pyun, Violoncello.
Es war ein großartiges Erlebnis.
Gemeinsam mit der Don Bosco Mission boten wir eine neue Art Veranstaltung zu einer ungewöhnlichen Zeit an:
MONTAG 23. März, 16.00 h
Wiederaufbau und Jugendarbeit im Sudan
Pater George Madathett SDB
Kurzvortrag – Diskussion – Bilder Darfur ist aus den Nachrichten längst verschwunden. Der Bürgerkrieg gilt als beendet. Doch wie ist die Lage wirklich? George Madathett leitet das Projektbüro der Salesianer in Khartum und kennt die Herausforderungen, die auf junge Menschen zukom- men. Was er tagtäglich erlebt und wie er die Chancen für die Jugend des Sudan einschätzt – darüber wird er am 23. März berichten. Herzliche Einladung! St. Winfried, Unterkirche Bonn, Sträßchensweg 3 (neben Post-Tower) 23. März, 16.00 – 17.15 h Veranstaltungssprache ist Englisch
Benefizkonzert
zugunsten der neuen Orgel
Termin: Sonntag, 05.04.2009, 19.30 Uhr
Ort: St. Winfried, BN, Sträßchensweg 3
Programm: Werke von Joh. Seb. Bach, Müthel und Brahms
Ausführender: Georg Friedrich, Orgel
Ramersdorfer Gesprächskreis für Mission, Entwicklung und Frieden im Geiste Don Boscos
Referentin: Dr. Monika Pankoke-Schenk, Vorsitzende des "Päpstlichen Missionswerks der Frauen" in Deutschland
Ein Schwerpunkt in der Zusammenarbeit mit der sog. Dritten Welt ist vor allen Dingen die Förderung von Mädchen und Frauen, auch für die Don-Bosco-Missionsarbeit. Die Salesianer Don Boscos sehen darin einen wichtigen Schwerpunkt. Im Hinblick auf die zurzeit immer wieder gestellten interreligiösen Fragen ist das Thema auch für hiesige Verhältnisse von außerordentlicher Bedeutung.
Vielen Dank für Ihr Interesse! Falls etwas nicht funktioniert oder
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